„Spider-Man: No Way Home“ – Review

!Achtung Spoiler!

„That’s right folks, Spider-Man is in fact Peter Parker“. So J. Jonah Jameson in der Anfangsszene des neuen Spider-Man-Teils, der am 15. Dezember 2021 in den deutschen Kinos anlief. Auch nach acht Kinofilmen des berühmten Superhelden Spider-Man zieht der Film das Publikum erneut in die Filmtheater. Ganze 587 Millionen USD nahm der Film innerhalb eines Monats ein (bei Ausgaben von 200 Millionen USD).

„Dafür wurden Kinos gemacht. Ich habe nicht mit so etwas Großartigem gerechnet. Das waren zweieinhalb Stunden unglaubliche Unterhaltung, Drama, Lachen, Tränen und Action in Hülle und Fülle, hier war wirklich für jeden etwas dabei.“

imdb.com

Neben zahlreichen ähnlichen Zuschauerreaktionen finden sich auch auf den Social Media Plattformen haufenweise Videos aus Kinosälen, untermalt mit Begeisterungsrufen und vielen gemischten Emotionen. Eine Atmosphäre geprägt von Lachern, Tränen und Herzrasen.

Schon Monate vor dem Film baute sich große Vorfreude bei den Zuschauern auf, welche während des Kinobesuchs auf keinen Fall enttäuscht wurde. Durch die vielen abwechslungsreichen Szenen und Eindrücke werden die Zuschauer auf eine Gefühlsachterbahn vom Feinsten mitgerissen.

Unsere Highlights waren definitiv:

  • der überraschende Auftritt der beiden Schauspieler Andrew Garfield und Tobey Maguire
  • der Tränendrüsenmoment, in dem Aunt May das berühmte Zitat: „With great power, there must come great responsibility“ sagt und kurz darauf in den Armen ihres Neffen verstirbt
  • der Augenblick der Brüderlichkeit zwischen den drei Spider-Mans auf der Freiheitsstatue kurz vor ihrem finalen Kampf
  • der Moment, in dem Andrew Garfields Spider-Man MJ auffangen kann und somit eine zweite Chance bekommt
  • der letzte Moment der drei Freunde Ned, MJ und Peter, bevor die beiden Peter und alle Erinnerungen an ihn für immer vergessen werden

Für uns ist das besonders traurige, mitreißende Ende des Films sehr passend zu der Bedeutung des jungen Helden. Die Chance, durch diesen Anzug eine Form von Anonymität zu bewahren, um sich selbst, seine Familie und Freunde zu schützen und gleichzeitig durch dessen Fähigkeiten den Schutz der Menschen in seiner Umgebung sowie ihre Sicherheit zu gewähren. Denn so kennt man Spider-Man. Der Junge, der in der Schule gehänselt wird, sich aber nicht unterkriegen lässt und trotz allem das tut, was er für richtig hält, und versucht, der liebe „Friendly Neighborhood Spider-Man“ zu sein. Ziemlich menschlich, oder?

„Perhaps the main reason was the „I can relate to him“, cause he was shy, he wasn’t that succesful with girls, had to worry about his family. I think most teenagers reading it thought to themselves ‚Hey that could be me‘!“

„Stan Lee’s Mutants, Monsters & Marvels“, documentary 2002

Gerade auch Stan Lee betonte immer wieder, Spider-Man solle ein Held sein, in dem sich Kinder und Jugendliche wiedererkennen können. Unserer Meinung nach haben die drei verschiedenen Schauspieler diese Rolle unglaublich gut verkörpert, sehr verschieden. Und gerade in „Spider-Man No way home“, dem Film, in dem alle drei zu sehen sind, fanden wir es sehr interessant und sehr schön zu sehen, wie diese drei Schauspieler zusammen agieren. Ein Traum, der für viele Marvel-Fans, die schon mit den alten Spider-Man Filmen aufgewachsen sind, wahr geworden ist.

Insgesamt finden wir den Film somit sehr sehenswert und empfehlen euch den Kinobesuch auf jeden Fall! Auch wenn man vielleicht die anderen Spider-Man Filme nicht gesehen hat, ist dieser Film ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte.

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