Die Queen Mary diente von 1936-1967 der Reederei Cunard Line und hielt den Status eines Royal Mail Ships.
Seither liegt die ehemalige Trägerin des Blauen Bandes im kalifornischen Long Beach und wird als schwimmendes Hotel namens „Hotel The Queen Mary“ genutzt.
Der Aufbau des Artikels
- Was ist das Blaue Band des Atlantiks (The Blue Riband of the Atlantic)?
- Die Vergangenheit der Queen Mary
- Die Queen Mary zur heutigen Zeit
- Legenden
- Quellen

Was ist das Blaue Band des Atlantiks (The Blue Riband of the Atlantic) ?
The Blue Riband of the Atlantic ist keine offizielle Auszeichnung, sondern eine inoffizielle Ehrung für das Passagierschiff, dessen durchschnittliche Geschwindigkeit auf einer kommerziellen Atlantiküberquerung (Europa bis New York) die schnellste ist.
Die Vergangenheit der Queen Mary
1.Der Bau
Schon 1926 wurde ein Ersatz für die veraltete Maurentania, ein altes, berühmtes britisches Passagierschiff, in Aussicht gestellt. Der Auftrag zum Bau wurde jedoch erst 1930 an die Werft „John Brown & Company“ in Clydebank vergeben. Nach der offiziellen Kiellegung (dem Baubeginn) am 31.1.1931 ging der Bau zunächst so schnell voran, dass der Stapellauf (das ins Wasserlassen eines neuen Schiffes) bereits für Mai 1932 geplant wurde. Jedoch verkündigte die Cunard-Reederei bereits im Dezember vorerst die Einstellung der Bauarbeiten, aufgrund der Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise.
1933, als die Cunard Line die White Star Line, ein weiteres Schifffahrtsunternehmen, übernahm, verschmolzen beide Reedereien zur „Cunard White Star Ltd„. Damit die Queen Mary fertiggestellt und ein weiteres Schiff (Queen Elizabeth) in Auftrag gegeben werden konnte, sicherte die Regierung eine Anleihe von 9,5 Millionen Pfund (etw. 909,89 Millionen Pfund in heutiger Zeit). Von April 1934 bis August 1934 wurden die Arbeiten abgeschlossen.
Benannt wurde das Schiff nach Königin Mary von Teck, auf Bitte ihres Mannes, dem damaligen König, König Georg V..
2.Vor- bis Nachkriegszeiten
Die Jungfernfahrt der Queen Mary begann am 27. Mai 1936 von Southampton nach New York. Wegen Nebels konnte sie das Blaue Band nicht gleich gewinnen. Im August 1936 brach sie jedoch den Rekord der Normandie mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30,68 kn (55,8 km/h) und sicherte sich das Blaue Band. Es folgte ein intensiver Wettkampf zwischen der Normadie und der Queen Mary. 1937 wurde die Queen Mary umgebaut, um Vibration zu reduzieren und erhielt neue, effizientere Propeller. Mit einer Geschwindigkeit von 31,6 kn (58,5 km/h) erlangte sie 1938 das Blaue Band endgültig zurück, bis 1952 die United States den Rekord einstellte.
Im ersten Jahr beförderte die Queen Mary fast 57.000 Passagiere. Zwei Tage vor dem 2. Weltkrieg, am 4. September 1939, erreichte sie New York, womit sie ihre letzte zivile Fahrt antrat.
Am 21. März 1940 lief die Queen Mary über Kapstadt nach Sydney aus, wo sie grau gestrichen und für den Truppentransport umgebaut wurde. Gemeinsam mit der Queen Elizabeth brachte sie tausende Soldaten von Australien nach Großbrittanien und Ceylon und war ab dem 29. Juni 1940 dort, im Geleitzug WS 1, im Einsatz.
Im Oktober 1942 kollidierte die Queen Mary bei einem Einsatz vor der nordirischen Küste mit dem veralteten Kreuzer Curacoa, der ihrem Zickzackkurs nicht halten konnte. Die Curacoa wurde mittschiffs getrennt und sank. 337 Personen kamen ums Leben. Die Queen Mary, selbst schwer beschädigt, durfte wegen eines Befehls nicht an der Rettung teilnehmen. Der Vorfall wurde bis April 1945 geheim gehalten. Gerichte sprachen dem Kapitän der Queen Mary ein Drittel, dem der Curacoa zwei Drittel der Schuld zu.
Im Juli 1943 wurde das Schiff von einer 28 Meter hohen Monsterwelle getroffen, kam in bedrohliche Schlagseite (bis zu 52*) und entging nur knapp dem Kentern – ein Ereignis, das später Paul Gallico zu „The Poseidon Adventure“ inspirierte.
Nach Kriegsende im Mai 1945 brachte die Queen Mary über 800.000 Soldaten wieder zurück in ihre Heimat.
Ende September 1947 wurde sie wieder an Cunard White Star zurückgegeben. Es folgte eine zehnmonatige Generalüberholung. Am 31. Juli 1947 nahm das Schiff den regulären Antarktikdienst wieder auf. Gemeinsam mit der Queen Elizabeth bot die Queen Mary regelmäßige Überfahrten an – ein Vorteil gegenüber anderer Reedereien, die nur Einzelschiffe ähnlicher Größe einsetzten. Bis Mitte der 1950er Jahre erfreute sie sich noch großer Beliebtheit, verlor jedoch 1952 das Blaue Band an die United States. Mit dem Aufstieg des schnellerem und günstigerem Luftverkehrs wurde der Betrieb großer Ozeandampfer jedoch zunehmend unwirtschaftlich.
Am 16. September 1967 startete die Queen Mary ihre letzte Reise und wurde abschließend außer Dienst gestellt. Ihr Name lebt in der heutigen Queen Mary 2 weiter.
Die Queen Mary zur heutigen Zeit
Heutzutage dient die Queen Mary als Hotel, Museum und Veranstaltungsort in den U.S. Kalifornien. Lokalisiert ist sie in Long Beach. Verantwortung und Besitz über das Schiff hat die Stadt selbst.
Die Zimmer des Hotels gibt es in mehreren Kategorien, darunter Art-Déco-Zimmer und Suiten. Außerdem befinden sich Restaurants, Cafés und Bars an Bord. Mehrere Boutiquen und Shops stehen ebenfalls zur Verfügung. Wenn man Lust hat, kann man sogar Events wie seine Hochzeit auf dem Schiff feiern.
Legenden
Anscheinend beherbergt das Schiff eine Reihe an Geistern. Berichten zufolge soll sich der Geist eines jungen Seemanns im Maschinenraum umgeben, der bei einer Feuerübung ums Leben kam. Auch das Weinen eines Mädchens, das einst im Pool ertrank und nach seiner Mutter ruft, soll noch immer zu hören sein. Passagiere sollen zudem eine Frau in weiß, auch genannt „White Lady“ gesehen haben und von unerklärlichen Möbelrücken sowie unheimlichen Schreien berichtet haben. Für übernatürliche Ermittler ist die Queen Mary „The Golden Spot“. Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten mit den Geistern zu „kommunizieren“… oder, dass ist zumindest was man denkt, mit wem man kommuniziert. Objekte wie eine Spirit Box (Geisterbox) scannt AM- und FM-Radiofrequenzen, um elektronische Stimmphänomene (EVPs) für die Geisterkommunikation zu erfassen. Man sagt, dass Geister ihre Energie benutzen, um Wörter aus einem limitierten Wortspeicher zu wählen, die ganz selten einen Satz ergeben. Man fragt beispielsweise: „Wie viele Person befinden sich im Raum?“. Einige Sekunden später könnte die Geisterbox eine Zahl wie „3“ von sich geben. Es gibt aber auch billigere Wege, wie z. B. mit zwei einfachen Taschenlampen. Ein Aufleuchten der einen steht für „ja“, das der anderen für „nein“. Um Bewegung der Geister zu erfassen, kann man einen Rem-pod, der Bewegungen und drastische Temperaturschwankungen erkennen kann, die meist für den Mensch nicht wahrnehmbar sind, verwenden. Wenn ein plötzlicher Temperaturwandel im Umfeld eingestellter Größe stattfindet, leuchtet eine kleine Lampe am oberen Ende entweder in rot oder blau. Bewegungen/Berührungen lassen das Gerät ein piependes Geräusch von sich geben, das entweder nur kurz oder so lange wie der Rem-pod Berührung wahrnimmt, erklingt. Dieses Piepen kann jedoch auch von Staubpartikeln ausgelöst werden, weswegen eine sicherere Wahl ein Katzenball wäre. Dieser leuchtet bei Berührung und Bewegung auf.
Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Queen_Mary_(Schiff,_1936)
https://de.wikipedia.org/wiki/Queen_Mary_(Schiff,1936)#/media/Datei:Queen_Mary(ship,_1936)_001.jpg
https://de.wikipedia.org/wiki/Queen_Mary_(Schiff,_1936)#/media/Datei:Queen_Mary_hotel.jpg (Beitragsbild)

