Das Schicksal ist ein mieser Verräter (Roman) – John Green

„Gegen wen führe ich den Krieg? Gegen den Krebs. Und woraus besteht der Krebs? Aus mir. Die Tumoren gehören zu mir. Sie gehören genauso zu mir wie mein Gehirn und mein Herz. Es ist ein Bürgerkrieg, […] ein Bürgerkrieg, bei dem der Sieger feststeht.“
Dieser eiskalten Wahrheit muss die 16-jährige Hazel Grace, die an Lungenkrebs erkrankt ist, Tag für Tag ins Auge blicken. Doch sie will dafür nicht bemitleidet werden und verbringt so die meiste Zeit eher zurückgezogen in ihren Zimmer mit der Sauerstoffflasche neben dem Bett. Bis sie eines Tages den 17-jährigen Augustus Waters, kurz Gus, in der Selbsthilfegruppe kennenlernt. Trotz seiner Erkrankung an einem Osteosarkom und einem verlorenem Bein geht er sehr offensiv mit seinem Schicksal um und fasziniert Hazel mit seiner intelligenten, witzigen und umwerfend schlagfertigen Art.
Als die beiden sich näher kommen und sich ineinander verlieben, erzählt Hazel Gus von ihrem Lebenstraum, den Autor ihres Lieblingsbuches „Ein herrschaftliches Leiden“ van Houten zu treffen. Mithilfe der Selbsthilfegruppe will Augustus es ermöglichen, ihn in Amsterdam zu besuchen. Während die Zeit wie Sand durch ihre Finger rinnt, geben sich die beiden gegenseitig Halt und Kraft, aber – wie der Titel des Romans schon sagt – das Schicksal ist ein mieser Verräter…
Jeder sollte dieses Buch lesen, ob alt oder jung, Mädchen oder Junge. Diese schöne, aber auch gleichzeitig traurige Geschichte ermöglicht es dem Leser, in die Welt einer tödlichen Krankheit zu tauchen, während man lacht, weint und mitfühlt.
Andreea D. (9b)

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