Friedensimpulse zum Ukraine-Krieg

Die momentane Kriegssituation in der Ukraine beschäftigt uns alle. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht, auf der Suche nach einem friedlicheren Leben. Um ein Zeichen der Solidarität mit den Ukrainern zu setzen, aber auch eigene Sorgen, Wünsche und Hoffnungen zu äußern, organisierten einige Lehrer:innen vom 29.03. bis zum 01.04.2022 Friedensimpulse für alle Klassenstufen.

Zunächst bereiteten die Schüler:innen in den Klassen Karten vor, auf welchen sie ihre Gedanken und Wünsche über die jetzige Situation festhalten konnten. Dabei bekam jede:r die Möglichkeit, seine Gedanken zu ordnen und auf Papier zu bringen. Dann versammelten sich die Klassen auf dem unteren Schulhof oder im Innenhof des F-Gebäudes, wo sie mit einer bewegenden Rede der Lehrer:innen begrüßt wurden. Hierbei betonten sie die Bedeutung von Frieden, welcher auch in Deutschland nicht als selbstverständlich angesehen werden sollte. Derartige Worte stimmten nachdenklich.

Darauf folgte ein Friedenslied („Shalama Bayta“), welches die Schüler:innen im Musikunterricht eingeübt hatten. Zuvor in den Klassen auf vorbereitete gelbe und blaue Kärtchen geschrieben, trugen nun einige Schüler:innen ihre Gedanken und Wünsche zur momentanen Situation vor.

„Ich hoffe, dass der Krieg bald aufhört und nicht noch mehr Menschen sterben.“

Eine Schülerin der 6. Klasse

Nach einer Schweigeminute, in welcher die Anwesenden die Gedanken aufnehmen und überdenken sowie gleichzeitig ihre Solidarität für die Opfer des Krieges in der Ukraine zeigen konnten, trugen zwei Schüler:innen passende Texte vor, beispielsweise das Gedicht „Und der Frieden liegt an uns“. Zuletzt wurden die Kärtchen mit den Gedanken, Hoffnungen und Wünschen der Schüler:innen an Girlanden unter den Dächern auf den Pausenhöfen aufgehängt.

Insgesamt stimmte der Friedensimpuls alle nachdenklich und ruhig. In Gedanken versunken kehrten die Schüler:innen zurück in den Unterricht. Unser Mitgefühl gilt den Ukrainer:innen, welche ihr Zuhause an den Krieg verloren haben oder in Angst um Familie und Freunde leben müssen.

KONZequent berichtete von den Impulsen der 6. und 10. Klassen sowie der MSS.

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