PT 17 (7) Schulmolkerei / Radfahren

Dieses gut besuchte Projekt wird betreut von den Lehrkräften Herr Greweldinger und Frau Riemann. Es setzt sich auseinander mit dem spannenden Thema ,,Milch, Käse, Joghurt“ und damit, wie man diese Naturprodukte sauber und möglichst mit haushaltsüblichen Mitteln herstellen kann.

Bereits am ersten Projekttag setzte sich die Truppe bewaffnet mit Motivation und Regenjacken aufs Fahrrad und fuhr zu einem kleinem Hof in Mannebach/Kümmern, bei Tawern. Als sie schließlich pitschnass an ihrem Ziel ankamen, wurde ihnen gezeigt, wie man Kühe und Ziegen melken muss, und man erfuhr mit allen Zwischenschritten, ganz genau, wie daraus die eben genannten Produkte entstehen können.

Hier fielen wohl auch Worte, wie ,,Molke“, oder ,,Milchsäurebakterien“ und was es mit diesen Begriffen auf sich hat. Während dieses hochinteressanten Aufenthalts entwickelten sich alle Teilnehmer des Projekts, die zuhörten und Interesse aufwiesen, zu echten ,,Käseexperten“.Kaum war dies der Fall, versuchten sie es auch hier in der Schulküche mit eigenen Hilfsmitteln – sie hatten immerhin eine ganze Menge Neues gelernt.

Sie produzierten also zuerst selber Frischkäse und Joghurt – mit echten Milchsäurekulturen, versteht sich. Dann versuchten sie, echten Hartkäse (Fetakäse) herzustellen. Hier blieb es allerdings bei einem Versuch. Bei der Produktion des Frischkäses kontrollierte Herr Greweldinger regelmäßig mit einem empfindlichen Messgerät den Ph-Wert.

Im Nachhinein erklärte dieser mir, dass es bei der Käseproduktion sehr wichtig sei, diesen Wert zu kontrollieren, da er die Menge der h-Ionen (das sind geladene Wasserstoffatome) bestimmt. Diese können die Käsesorten auf verschiedene Weisen beeinträchtigen.

Am Freitag (8.9.2017), der Tag, an dem ich das Projekt besuchte, lief alles auf Hochtouren (man wollte schließlich die Eltern am Samstag nicht enttäuschen).

Schließlich traf er die letzten Vorbereitungen für den Frischkäse und streuselte zum Schluss über diesem noch eine Brise Kräuter (bestehend aus Basilikum, Petersilie und weiteren Gewürzen).

Währenddessen backte er noch ein ganz einfaches Hefebrot nach eigener Rezeptur. Kurz darauf nahm er es aus dem Ofen und schnitt es mit einem motorisiertem Messer.Dann setzten sich alle an einen großen Tisch und verkosteten jeweils eine Scheibe Brot mit Frischkäse, ein halbes Glas Joghurt und Quark. Das komplette Menü sah einfach nur köstlich aus.

Kurze Zeit später erfuhr ich, dass ein zweiter Versuch der Fetakäse-Herstellung gestartet wurde und dass dieser im Gegensatz zum ersten erfolgreich vollendet wurde. Er sieht sehr professionell und schön aus .

Am morgigen Tage wird auch er als selbstgemachter Käse verkauft. Außerdem war ich von der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit recht begeistert.

das große Mahl…

Nur wenige saßen am Rand und halfen nicht. Sie werden morgen die übrig gebliebenen Produkte den Eltern und Angehörigen verkaufen. Ich bin davon überzeugt, dass sie morgen ein tolles Ergebnis den Eltern zeigen werden können.

Ein wirklich schönes Projekt!!!

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