PT 15 (41) Begegnung mit Fremden – „Wer nichts tut, macht mit!“ (II)

Ziel ist es u. a., dass die Teilnehmer sich mit der Frage nach der eigenen Zivilcourage im Alltag auseinandersetzen – und dies im Besonderen in der Begegnung mit unseren neuen Nachbarn, den Flüchtlingen, die unter uns leben, von denen wir aber meistens nur über die Nachrichten im Fernsehen bzw. in der Tageszeitung hören.

asyl_grafikWir haben auch in diesem Projekt vorbei geschaut, und bei einer sehr interessanten Konversation mit den Fremden zugehört. Die Gruppenleiterin Frau Steinbrücker war sehr aufgeregt vor der ersten Begegnung mit den noch unbekannten Besuchern. Die Aufregung war auch den Schülern anzusehen, doch schon nach den ersten fünf Minuten haben sich alle gut verstanden.

Jedoch blieb das Gespräch ernst. Die Asylanten erzählten von dem Krieg in Syrien, und dass es unmöglich war, dort ein Leben weiterzuführen. Viele Jahre harte Arbeit wurden einfach hingeworfen. Einer der Männer musste sogar seine Töchter dort lassen! Die einzigste Möglichkeit, um sich selber noch zu retten, war das Land zu verlassen, und in ein sicheres Land zu fliehen. Wie hier zum Beispiel in Deutschland. Sie nahmen ein Schiff, dass sie sicher nach Deutschland brachte.

Die Familien wohnen jetzt schon seit 2012 hier, und fühlen sich wohl und sicher. Außerdem haben sie uns erklärt, dass sie hier gut aufgenommen wurden und jetzt ein zufriedenes Leben führen. Die Schüler haben ein schönes Frühstück für die neuen Freunde vorbereitet, und haben auch viel gelacht. Wir hoffen, dass es nicht das letzte Mal war, dass sie hier waren!

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