PT 15 (10) Antigone

Die Bühnen Frankreichs wurden im 20. Jahrhundert größtenteils von den Theaterstücken des französischen Autors Jean Anouilh beherrscht. In der Tragödie „Antigone„, welche 1944 in Paris uraufgeführt worden war, tritt eine Vermischung zwischen Spiel und Wirklichkeit deutlich hervor. Wie schon bei der eigentlichen griechischen Tragödie von Sophlokes kann man auch hier schon fast von einem „Zwei-Personen-Drama“ zwischen den Hauptdarsteller Antigone und Kreon sprechen.

Wie ein Uhrwerk. Schon immer gut geölt. Tod, Verrat, Hoffnungslosigkeit, sie sind alle da, bereit, und der große Krach, und die Gewitter, und das Schweigen, immer dieses Schweigen.

Aus Jeans Anouilhs Version des klassischen Stoffes sollen, während den Projekttagen, einige Szenen herausgearbeitet werden und die Haltung der Protagonisten unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit ihres Handelns untersucht werden.

Sag ihnen, sie sollen mich loslassen. Ich bin die Tochter von Ödipus. Ich bin Antigone. Ich lauf nicht weg!

Dazu haben sich schon im Vorhinein ungefähr 10 Schüler und Schülerinnen der elften, zehnten und neunten Klassenstufe zusammengefunden, um sich auf die intensive Probephase während der Projektwoche vorzubereiten.

Am Ende der Projektwoche werden mehrere Szenen des Stückes im Projektraum (C 104) für die Schulgemeinschaft aufgeführt.

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