Das Schicksal ist ein mieser Verräter – Filmkritik

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Das Schicksal ist ein mieser Verräter

OT: The Fault in our Stars

Laufzeit: 127 Minuten
Regie: Josh Boone
Darsteller: Shailene Woodley, Ansel Elgort
FOX Deutschland 2014
KINOSTART: 12. Juni 2014

Eine Kritik zum Buch findet ihr in unserem Lesesommerartikel!

STORY:

Hazel Grace Lancester ist gerade einmal 16 Jahre alt und ist bereits seit drei Jahren an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Als dieser ihre Lunge befällt und sich diese stets mit Wasser füllt, muss Hazel immer eine Sauerstoffflasche zum Atmen mit sich herumtragen. Als Hazel schließlich eine Selbsthilfegruppe besucht und dort Augustus Waters kennenlernt, entsteht zwischen Augustus und Hazel eine innige Freundschaft. Eines Tages wird Hazel Grace in die Notaufnahme eingeliefert und die beiden beschließen, so schnell wie möglich Hazels Lieblingautor Peter van Houten in Amsterdam zu besuchen und diesen nach dem Ende seines Buches „Ein herrschaftliches Leiden“ auszufragen. Beide machen sich auf nach Europa und doch kommt alles anders….

„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist eine weitere Buchverfilmung, die seit Donnerstag in den deutschen Kinos läuft. Nachdem der Film in Amerika bereits nach dem ersten Wochenende auf Platz 1 der Kinocharts landete, kann der Film in Deutschland ähnliche Erfolge verzeichnen. Und das nicht ohne Grund! Um es auf den Punkt zu bringen: Dieser Film ist einer der besten und rührendsten Filme der letzten zehn Jahre. Kaum ein Film erreicht es, ernst, lustig, aufwühlend und so schrecklich zugleich zu sein. Denn auch wenn es in diesem Film um zwei krebskranke Menschen geht, rutscht „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ nie in Kitsch oder das typische Schema eines Krebsfilmes hinein. Der Film zeigt nicht nur die negativen Seiten der Protagonisten, beschönigt aber nie deren Leben mit einer lebensbedrohlichen Krankheit. Sowohl schauspielerische Leistungen als auch der Soundtrack sind überragend und das Buch fast eins zu eins adaptiert.DAs S

FAZIT:

Der Film, ein Muss für alle, die das Buch bereits gelesen haben und alle, die es noch nicht getan haben. In keinem anderen Film hofft, bangt und wünscht man den Protagonisten so viel Glück wie in diesem und verlässt den Kinosaal halb weinerlich, nachdenklich und doch mit neuer Lust aufs Leben. Aber vorsicht! Taschentücher einpacken! (Ein weiser Rat, wenn man beachtet, dass der Kinosaal fast ausnahmslos am Schluchzen war!)

BEWERTUNG:

5von5

 

 

 Alle Rechte liegen bei © FOX Deutschland 2014
Film nach der Buchvorlage: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green

 

 

 

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