Olympische Frühlingsspiele

Halbzeit in Sotschi: Nach neun Tagen Spannung, Begeisterung und Topleistungen zieht KONZequent Zwischenbilanz.

Mit 12 Medaillen liegt Deutschland dank der hervorragenden Leistungen der deutschen Rodler in der Eisrinne von Krasnaja Poljana  zur Zeit auf Platz 1 des Medaillenspiegels vor der niederländischen Mannschaft. Neben Felix Loch, Nathalie Geisenberger und Co sorgten Eric Frenzel in der nordischen Kombination, Gold-Marie Höfl-Riesch im Super-G und Carina Vogt mit der Überraschung im Damenskisprungwettbewerb für Aufsehen in Sotschi. So erklang bisher sieben Mal die deutsche Nationalhymne im Olympiapark.

Medaillenspiegel (17.02.2014)

1. Deutschland (7|3|2)

2. Niederlande (5|5|7)

3. Norwegen (5|3|6)

4.Schweiz (5|1|1)

5. Russland (4|7|5)

 

Ein weiteres Thema in Sotschi sind die hohen Temperaturen mit durschnittlich 10°C-15°C. Der Trend geht bei diesen Bedingungen bei vielen Sportlern zur kurzen Hose.  Noch reichen die Schneevorräte aus den Bergen für Parcours- und Langlaufstrecken, doch für die Paralympics im kommenden Monat müsste es doch einmal Winter werden.

Nicht nur auf der Eisbahn und Piste werden Hochleistungen erzielt, auch im Netz sind manche Posts und Tweets goldverdächtig. Auf Twitter gibt es eine eigene Seite, bei der die lustigsten und kuriosesten Bilder der Olympischen Spiele hochgeladen und kommentiert werden. So sorgte vor allem der fassungslose Blick von US- Eiskunstläuferin Ashley Wagner nach der Bewertung ihrer Kür für Erheiterung im Netz. Auch der US-amerikanische Bobfahrer Johnny Quinn entkam nicht den amüsierten Reaktionen: Nachdem er sich in seinem Badezimmer im Hotel eingeschlossen hatte und nicht mehr herauskam, versuchte er gewaltsam die Tür zu öffnen, wobei die Tür zu Bruch ging.

Jedem, der die Eröffnungsfeier am letzten Freitag im Fernsehen mitverfolgt hat, ist es wahrscheinlich auch aufgefallen, dass nicht nur den Sportlern peinliche Ausrutscher passieren, sondern auch den Veranstaltern. So sollten 5 Sterne nacheinander als Olympische Ringe aufleuchten, doch der letzte oben rechts versagte und so kam es gleich zu Beginn der mehrstündigen Eröffnungsfeier zum wohl bekanntesten Missgeschick der Winterspiele in Sotschi.

Der kanadische Student Alex Broad legte sich am 4. Februar den in kurzer Zeit berühmt gewordenen Twitter-Account @SochiProblems an, auf dem minütlich neue Fotos und Kommentare zu den Olympischen Spielen erscheinen. Bisher erreichte er somit über 341.000 Follower.Doch es ist nicht nur deren Anzahl, die den Studenten umhaut, sondern auch, wie sehr Medien auf den Twitter-Account anspringen: „ABC News“, „Washington Post“ und die „Huffington Post“ berichten über @SochiProblems. Schließlich wurde dem Journalistik-Studenten aufgrund seiner Seite ein Job als Sportjournalist angeboten – eine überraschende Folge eines langweiligen Unitages.

 

http://www.stern.de/sport/olympia/olympia-2014/news/onlineerfolg-sochiproblems-lustige-tweets-von-der-chaos-olympiade-2088725.html

http://www.rp-online.de/sport/olympia-winter/die-halbzeit-bilanz-der-deutschen-athleten-aid-1.4037676

https://twitter.com/SochiProblems

Bilder:

 @BuzzFeed /Olympische Ringe

@JohnnyQuinnUSA /Tür

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.