Mit Schuhkartons Freude schenken

Weihnachten im Schuhkarton & Weihnachtspäckchenkonvoi

Vielleicht habt ihr schon davon gehört: Weihnachtsgeschenke in Schuhkartons. Aber für wen eigentlich, wie funktioniert das überhaupt und wer hat sich das ausgedacht?

Entstanden ist diese originelle und zugleich soziale Idee für Kinder in Not erstmals 1990 in Rumänien, nachdem unter der Schreckensherrschaft des dortigen Diktators sehr viele Waisen unter sehr schlechten Bedingungen lebten.

Angestoßen wurde das heute international bekannte Projekt Operation Christmas Child von Dave Cook, einem Christen, dem die Kinder sehr am Herzen lagen. Als man gesehen hatte, wie viel Freude es den Kindern bereitet, verbreitete sich die Idee bald in ganz Europa. In Deutschland fand die Aktion, unter dem Namen „Geschenke der Hoffnung „, zum ersten Mal 1996 statt – mit großem Erfolg. Seit 1996 erfreuten sich mehrere Millionen Kinder an Weihnachten an ihren Schuhkartongeschenken. Die Geschenke gehen an Kinder im Baby-, Kleinkind- und Teenageralter in armen Regionen Osteuropas.

Das Projekt Weihnachtspäckchenkonvoi entstand durch die Hilfsorganisation Round Table. Diese gründete im Jahre 2002 in Rumänien eine Ausbildungsstätte für Kinder aus sozial schwachen Familien, um diesen eine Ausbildung zu ermöglichen. Am 12.12.2002 startete der erste Konvoi zur Ausbildungsstätte. Auch hier erreicht man viele Kinder und so erweitert und verändert sich der Hilfsraum jedes Jahr. Mittlerweile wird das Projekt von weiteren Hilfsorganisationen unterstützt, wie Ladies‘ Circle und Old Tablers. Beide Hilfsprojekte verlaufen nach dem gleichen Prinzip.

Und so funktioniert die Geschenkaktion:

Man benötigt einen Schuhkarton, Geschenkpapier und vor allem schöne Geschenkideen. Hat man sich für eine Altersgruppe ( 2-4, 5-9, 10-14 Jahre ) und das Geschlecht entschieden, kann es auch schon losgehen. Im Karton ist Platz für Süßigkeiten, Kuscheltiere, Malutensilien, Hygieneartikel und Kleidung. Auch über Briefe freuen sich die Kinder sehr. Diese werden vor Ort übersetzt.

Aufpassen sollte man allerdings mit Gegenständen, wie :

  • gebrauchter Kleidung
  • Lebensmitteln, die Allergien auslösen, schmelzen oder verderben können, sowie gelierstoffhaltigen Süßigkeiten
  • gefährliche Gegenstände, wie Messer
  • Kriegsspielzeug
  • Literatur, da die Kinder sie meist nicht lesen können
  • Medikamenten
  • batteriebetriebene Gegenstände
  • Hygieneartikel, die auslaufen können.

Diese werden aus gesundheitlichen und hygienischen Gründen und wegen Zollbestimmungen aus den Schuhkartons entfernt.

Sind die Kartons fertig gepackt und mit dem richtigen Etikett, das das Alter und das Geschlecht des Empfängerkindes angibt, versehen, kann man das Geschenk an einer Sammelstelle in Konz oder Trier abgeben. Diese sowie weitere Informationen findet ihr unter

www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/

oder unter www.weihnachtspäckchenkonvoi.de

Von den Sammelstellen aus gelangen die Päckchen in einem Konvoi in die jeweiligen Länder.

Da bei diesen Fahrten viel Spritgeld anfällt, freuen sich die Organisationen auch sehr über eine Spende von 2-6 €.

Das Gymnasium Konz nimmt auch dieses Jahr wieder an dem Projekt teil und würde sich freuen, wenn viele Päckchen zusammen kommen würden. Wenn einer ein Päckchen packen möchte, kann dieses bei Frau Hermesdorf abgegeben werden, die auch die Schuhkartons an die Sammelstellen weiterleitet. Flyer zu den Aktionen sowie die Etiketten können bei ihr abgeholt werden.

Abgegeben werden können die Geschenke noch bis zum 21.11.13.

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